Frère Alois 2009

Brief aus Kenia

Von 26. bis 30. November 2008 kamen 7000 Jugendliche aus verschiedenen Gegenden Kenias, anderen afrikanischen Ländern und anderen Erdteilen in Nairobi zusammen. Dies war nach Johannesburg (Südafrika) im Jahre 1995 das zweite Treffen dieser Art, das die Communauté von Taizé in Afrika vorbereitete. Die Teilnehmer an dieser Etappe des „Pilgerwegs des Vertrauens auf der Erde“ waren in 80 Gemeinden verschiedener Kirchen Nairobis zu Gast. Das Treffen sollte zu freundlicheren Beziehungen und zur Überwindung falscher Vorstellungen von der jeweils anderen Seite beitragen, wie sie fehlende Begegnung zwischen den Völkern und die Wunden der Geschichte mit sich bringen.
 
Seit 55 Jahren ist die Communauté von Taizé auf dem afrikanischen Erdteil durch kleine Fraternitäten von Brüdern vertreten, die das Leben der Ärmsten teilen. Im Lauf der Jahre lebten Brüder in Algerien, an der Elfenbeinküste, im Niger, in Ruanda und in Kenia. Seit 16 Jahren sind Brüder im Senegal, in einem einfachen Viertel von Dakar mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung.
 
Der emeritierte anglikanische Erzbischof von Kapstadt (Südafrika) Desmond Tutu schreibt: „Afrika ist ein Erdteil, auf dem die Kreuzigung und die Auferstehung ihre tiefste Bedeutung erlangen. Täglich gilt es Vertrauen zu bilden und sich zu versöhnen... Wir sind alle Kinder Gottes, und in Christus gibt es weder Ruandesen noch Kongolesen, weder Burundier noch Kenianer, weder Nigerianer noch Südafrikaner: Wir sind alle eins in Jesus Christus. Ich weiß, dass auch die Communauté von Taizé diese Botschaft vertritt und dass sie mit uns solidarisch ist, wenn wir sie auf Südafrika, auf den ganzen afrikanischen Erdteil und auf die restliche Welt anwenden möchten, überall, wo die Angst vor dem Fremden erst noch in Freundschaft, Versöhnung und Vertrauen verwandelt werden muss.“
 
Das Leid nimmt den Menschen in Afrika nicht das Gespür für ihre Würde, was sich besonders bei den Allerärmsten zeigt. Die Schwierigkeiten im Leben vertreiben nicht die Freude, der Ernst schließt den Tanz nicht aus. Zahlreiche Menschen weigern sich, der Verzweiflung nachzugeben. In er vordersten Linie stehen oft die Frauen; sie übernehmen erfinderisch und ausdauernd viele Aufgaben in Familie und Gesellschaft.
 
Angesichts der Zerrissenheit des Erdteils bemü en sich viele mutig um Versöhnung und Friedfertigkeit. Für die Christen gilt es diese Hoffnung durchzutragen: Die Verbundenheit durch die Taufe in Christus ist stärker als die Spaltungen. Es gibt afrikanische Christen, die diese Glaubensüberzeugung mit dem Leben bezahlt haben.
 
Der „Brief aus Kenia“, den Frère Alois für 2009 schrieb, wurde beim Europäischen Jugendtreffen veröffentlicht, zu dem 40.000 Jugendliche Ende Dezember 2008 in Brüssel zusammengekommen waren.

Überall auf der Welt verändern sich die Gesellschaften und die Verhaltensweisen im Nu. Es werden immer mehr und immer beachtlichere Möglichkeiten entwickelt, aber es zeigen sich auch Unbeständigkeiten, und die Zukunftssorgen spitzen sich zu. [1]

Damit der technische und wirtschaftliche Fortschritt mit mehr Menschlichkeit Hand in Hand geht, ist es unerlässlich nach einem tieferen Lebenssinn zu suchen. Angesichts der Ermüdung und Verwirrung vieler stellt sich die Frage: Aus welcher Quelle leben wir?

Jahrhunderte vor Christus verwies der Prophet Jesaja bereits auf eine Quelle, als er schrieb: „Die dem Herrn vertrauen schöpfen neue Kraft. Sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt.“ [2]

Es gibt mehr Menschen als früher, die nicht zu dieser Quelle finden. Selbst der Name Gott wird missverstanden oder völlig vergessen. Besteht ein Zusammenhang zwischen Glaubensschwund und Lebensüberdruss?

Wie können wir die Quelle in uns freilegen? Nicht dadurch, dass wir uns der Gegenwart Gottes zuwenden? Dort können wir Hoffnung und Freude schöpfen.

Dann beginnt die Quelle in uns von neuem zu fließen, und unser Leben erhält Sinn. Wir werden fähig, in die Gegebenheiten unseres Lebens einzuwilligen: es als Gabe empfangen und es unsererseits hingeben für die Menschen, die uns anvertraut sind.

Selbst mit einem ganz geringen Glauben geschieht eine Wende: Wir leben nicht mehr selbstbezogen. Wenn wir Gott die Tür unseres Herzens öffnen, bereiten wir auch seinem Kommen für viele andere den Weg.

In die Gegebenheiten unseres Lebens einwilligen

Ja, Gott ist in jedem von uns gegenwärtig, ob wir Glaubende sind oder nicht. Von der ersten Seite an beschreibt die Bibel voll Schönheit und Poesie die Gabe, die Gott mit seinem Lebensatem jedem Menschen schenkt. [3]

Durch sein Leben auf der Erde offenbarte Jesus die grenzenlose Liebe Gottes zu jedem Menschen. Er hat sich bis zum Äußersten hingegeben und damit Gottes Ja zutiefst ins Menschsein eingeschrieben. [4] Seit der Auferstehung Christi können wir nicht mehr an der Welt oder an uns selbst verzweifeln.

Seither ist uns der Atem Gottes, der Heilige Geist, für immer gegeben. [5] Durch seinen Geist, der in unserem Herzen wohnt, bejaht Gott, was wir sind. Wir werden nicht müde, das Wort des Propheten Jesaja zu hören: „Der Herr hat an dir seine Freude, und dein Land wird mit ihm vermählt.“ [6]

Willigen wir also ein in das, was wir sind oder nicht sind, gehen wir so weit, alles auf uns zu nehmen, auch das, was wir nicht ausgesucht haben und was dennoch zu unserem Leben gehört. [7] Wagen wir es, sogar mit dem etwas zu schaffen, was nicht vollkommen ist! Und wir finden zur Freiheit. Selbst als Mühselige und Beladene empfangen wir unser Leben als Gabe und jeden Tag als ein Heute Gottes. [8]

Auf dem Weg, über sich hinauszuwachsen

Gott ist in uns, aber er ist uns auch voraus. [9] Er nimmt uns so, wie wir sind, er holt uns aber auch aus uns heraus. Manchmal kommt er und stört unser Leben, durchkreuzt unsere Pläne und Vorhaben. [10] Das Leben Jesu ermutigt uns, uns auf diese Perspektive einzulassen.

Jesus ließ sich durch den Heiligen Geist leiten. Unaufhörlich bezog er sich auf die unsichtbare Gegenwart Gottes, seines Vaters. Dies ist die Grundlage seiner Freiheit, die ihn dazu bewegte, aus Liebe sein Leben hinzugeben. In ihm waren Beziehung zu Gott und Freiheit niemals Gegensätze, sondern verstärkten einander. [11]

In uns allen liegt das Verlangen nach einem Absoluten, nach dem wir uns mit unserem ganzen Wesen, mit Leib, Seele und Verstand sehnen. Ein Durst nach Liebe brennt in jedem Menschen, vom Säugling bis zu den Betagten. Auch innigste menschliche Vertrautheit kann ihn nicht restlos stillen.

Dieses Verlangen spüren wir oft als Mangel oder Leere. Manchmal droht es uns zu zersplittern. Es ist aber nichts Unnormales, sondern gehört zu unserem Menschsein dazu. Es ist eine Gabe, es enthält bereits den Ruf Gottes, dass wir uns selbst öffnen.

Jeder Mensch ist also eingeladen, sich zu fragen: Was wird von mir gerade verlangt, in welcher Weise soll ich über mich hinauswachsen? Es geht nicht unbedingt darum, „mehr zu tun“. Wir sind vielmehr dazu berufen, mehr zu lieben. Und da Liebeserweise unser ganzes Wesen benötigt, ist es an uns, Wege zu suchen, wie wir uns um unseren Nächsten kümmern können, ohne eine Minute länger zu warten.

Das Wenige, das wir tun können, müssen wir auch tun

Einander helfen, den Glauben zu vertiefen

Allzu viele Jugendliche fühlen sich auf ihrem inneren Weg alleingelassen. Schon zu zweit oder zu dritt ist es möglich, einander beizustehen, miteinander auszutauschen und gemeinsam zu beten, selbst mit Leuten, die meinen, dem Zweifel näher zu stehen als dem Glauben. [12]

Ein solcher Austausch gewinnt viel, wenn er innerhalb der Ortsgemeinde geschieht. [13] Sie ist die Gemeinschaft der Gemeinschaften, in der alle Generationen zusammenkommen und man sich nicht aussucht. Die Kirche ist die Familie Gottes, die Gemeinschaft, die uns aus der Vereinzelung holt. In ihr sind wir willkommen, in ihr wird das Ja Gottes zu unserem Leben immer wieder erneuert, in ihr finden wir den unerlässlichen Trost Gottes. [14]

Könnten die Kirchengemeinden und Jugendgruppen zuallererst Orte der Güte des Herzens und des Vertrauens sein, gastliche Orte, wo wir uns auch der Schwächsten annehmen!

Die Abschottungen in unseren Gesellschaften überwinden

Gehört es nicht zu den dringlichsten Erfordernissen beim Aufbau einer geeinten Menschheitsfamilie, die Welt „von unten“ [15] zu betrachten? Diese Sicht schließt eine ganz einfache Lebensweise ein.

Die Kommunikation wird immer leichter, gleichzeitig bleiben in den Gesellschaften aber viele voneinander abgeschottete Bereiche bestehen. Die Gefahr wechselseitiger Gleichgültigkeit wächst ständig. Überwinden wir die Abschottungen in unseren Gesellschaften! Gehen wir zu den Menschen, die leiden! Besuchen wir alle, die an den Rand gedrängt oder misshandelt werden! Denken wir an die Zuwanderer, die ganz in der Nähe sind und doch oft so weit weg! [16] Wo das Leiden zunimmt, kann man häufig feststellen, dass sich auch die Hilfsprojekte vermehren, die Zeichen der Hoffnung sind.

Um gegen Ungerechtigkeit und drohende Konflikte anzugehen und das Miteinanderteilen der materiellen Güter zu fördern, ist es unerlässlich, Fachwissen zu erwerben. Es kann auch ein Dienst an den anderen sein, wenn man im Studium oder bei der Berufsausbildung Ausdauer an den Tag legt.

Es gibt Armut und Ungerechtigkeit, die zum Himmel schreien, aber auch weniger sichtbare Armut. Dazu gehört die Einsamkeit. [17]

Vorurteile und Missverständnisse werden manchmal von einer Generation zur nächsten weitergegeben und können zu Gewaltausbrüchen führen. Es gibt auch angeblich harmlose Formen von Gewalt, die indessen verheerend und demütigend sind. Dazu gehört der Spott. [18]

Wo immer wir uns befinden – überlegen wir allein oder zu mehreren, was wir ausrichten können, wo Not und Elend herrschen. So werden wir die Gegenwart Christi sogar an Orten entdecken, wo wir sie nicht erwartet hätten. Als Auferstandener ist er da, mitten unter den Menschen. Er geht uns auf den Wegen des Erbarmens voraus. Und durch den Heiligen Geist erneuert er schon das Angesicht der Erde.

[1In zahlreichen Ländern und trotz des weltweiten Wachstums und der Hoffnung auf Entwicklung gehen die Elendsviertel nicht zurück, sondern breiten sich aus, und trifft die Arbeitslosigkeit insbesondere Jugendliche hart. Der beschleunigte technische Fortschritt läuft Gefahr, in Afrika den Sinn für langsames Reifen zu ersticken, der sich dort in der herkömmlichen Lebensweise so fruchtbar ausgewirkt hat. Zudem wird der Zusammenhalt innerhalb der Familien und Stämme schwächer. Wie kann man diesen Wert neu beleben und ihn über die Grenzen von Familie und Stamm hinaus ausdehnen? Dies trüge dazu bei, die Abwanderung so vieler Jugendlicher einzudämmen, die von Ländern mit höherem Lebensstandard angezogen werden, ohne immer die Folgen einer solchen Entscheidung abschätzen zu können.

[2Jesaja 40,31. Schon in der Zeit, in der dieses Wort gesprochen wurde, gab es Ermüdung: „Ich sagte: Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft umsonst und nutzlos vertan.“ (Jesaja 49,4) Und: „Die Jugendlichen werden müde und matt, auch Jugendliche stolpern und stürzen.“ (Jesaja 40,30) Der Prophet entfacht aber neue Hoffnung: „Der Herr ist ein ewiger Gott. Er gibt dem Müden Kraft.“ (Jesaja 40,28-29)

[3Freilich drohen viele Hindernisse das Leben zu ersticken: Ungerechtigkeit, Gewalt in uns und um uns, harter Wettbewerb, eigene Irrtümer, Furchtsamkeit oder völlige Abschottung von allem, was anders ist, mangelndes Selbstwertgefühl...

[4In weiten Teilen Afrikas, zum Beispiel bei den Christen unter den Massai, wird Christus als älterer Bruder gesehen. Dies entspricht einem Wort der ersten Christen: Christus ist „der Erstgeborene von vielen Brüdern und Schwestern“ (Römer 8,29). Durch seinen Tod und seine Auferstehung geht Jesus über die Solidarität innerhalb von Familien und Stämmen hinaus (vgl. Kolosser 1,18-20).

[5In den biblischen Sprachen sind „Atem“ und „Geist“ ein einziges Wort. Die Propheten kündigten an, dass Gott durch den Heiligen Geist selbst im Menschen wohnen wird (Ezechiel 36,26-27). Durch Christi Kommen, Tod und Auferstehung, wird der Geist „unbegrenzt“ (Johannes 3,34) gegeben. Seither wirkt der Atem Gottes beständig in der Menschheit, damit sie eines Tages in Christus einen einzigen Leib bildet.

[6Jesaja 62,1-4.

[7In die Gegebenheiten einwilligen heißt nicht, alles hinnehmen oder die Ereignisse einfach über sich ergehen lassen. Wir können dazu geführt werden, in ungerechten Verhältnissen Widerstand zu leisten oder sie anzuprangern.

[8Eines der ersten Bücher Frère Rogers hatte den Titel Im Heute Gottes leben (1958). Frère Roger war überzeugt, dass es für die Glaubenden darauf ankommt, ganz in der zeitgenössischen Gesellschaft zu stehen, anstatt selbstgenügsam sich in die Vergangenheit zurückzuträumen oder in eine eingebildete Zukunft zu flüchten. Einzig im gegenwärtigen Augenblick können wir Gott begegnen und aus ihm leben.

[9Augustinus, ein afrikanischer Christ, schrieb im 4. Jahrhundert das Gebet: „Du warst innerer als mein Innerstes und höher als mein Höchstes.“ (Bekenntnisse, III,6).

[10„Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken“, spricht der Herr (Jesaja 55,8). Auch die Jungfrau Maria willigte ein, über sich selbst hinaus zu wachsen, selbst beim unbegreifl ichen Tod ihres Sohnes, und hat am Glauben festgehalten, dass Gott seiner Verheißung des Lebens treu bleibt.

[11Bei der Bischofssynode im Oktober 2008 in Rom erklärte Kardinal Danneels, Erzbischof von Mecheln-Brüssel: „Die Kraft des Wortes schließt die Freiheit der Antwort des Hörenden ein. Gerade darin besteht die Macht, die dem Wort Gottes eigen ist. Sie beseitigt die Freiheit des Hörenden nicht, sondern begründet sie.“

[12Jesus sagte: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen.“ (Matthäus 8,20)

[13Die ersten Christen „hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten“ (Apostelgeschichte 2,42). In Afrika wie in Südamerika und manchen asiatischen Ländern versammeln sich die Christen nicht nur in Kirchengemeinden, sondern auch nach Stadtvierteln oder Dörfern in kleinen kirchlichen Gemeinschaften. Sie beten zusammen und unterstützen einander. Menschliche Wärme und die Einsatzbereitschaft jedes einzelnen tragen dazu bei, dass die Kirche ein wirklicher Ort der Gemeinschaft ist.

[14In Afrika wird die Kirche oft als Familie Gottes gesehen, und Gott als tröstende Mutter. Schon der Prophet Jesaja schrieb: „Wie eine Mutter ihren Sohn tröstet, so tröste ich euch.“ (Jesaja 66,13) Vgl. Jesaja 49,13-15. Betrachtet man die Kirche aus diesem Blickwinkel, fasst man Mut, ihre Einheit zu suchen. Man kann nicht untätig hinnehmen, dass die Familie Gottes weiterhin in vielerlei Konfessionen aufgespaltet ist.

[15Der deutsche Theologe Dietrich Bonhoeffer gehörte zu einer eher gut situierten Gesellschaftsschicht; sein Einsatz im Widerstand während des Zweiten Weltkriegs bedeutete für ihn einen gesellschaftlichen Abstieg, führte ihn schließlich ins Gefängnis und in den Tod. Er schrieb 1943: „Es bleibt ein Erlebnis von unvergleichlichem Wert, dass wir die großen Ereignisse der Weltgeschichte einmal von unten, aus der Perspektive der Ausgeschalteten, Beargwöhnten, Schlechtbehandelten, Machtlosen, Unterdrückten und Verhöhnten, kurz der Leidenden sehen gelernt haben.“

[16Dankenswerterweise gibt es heute Anstrengungen, die vom Aussterben bedrohten Kulturen zu erhalten. Freilich kann keine Kultur einen Sonderraum für sich beanspruchen. Zur Stunde der Globalisierung ist eine Vermischung der Kulturen nicht nur unvermeidlich, sondern für unsere Gesellschaften auch ein Gewinn.

[17Ein Sprichwort in Kenia ruft in Erinnerung: „Es gibt keinen Menschen, der nicht zum Waisen werden kann.“

[18Frère Roger schrieb in der Regel von Taizé (1954): „Der Spott, dieses Gift im Leben einer Gemeinschaft, ist hinterhältig, weil dadurch angebliche Wahrheiten in Umlauf gebracht werden, die man sich unter vier Augen nicht zu sagen wagt. Er ist gemein, weil er die Person eines Bruders vor den anderen ruiniert.“

Printed from: http://www.taize.fr/de_article7835.html - 12 November 2019
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