Sommer 2015

ARTtogether: Verschiedene Workshops und eine Ausstellung

Bis zum 6. September 2015 findet in Taizé das Kunstprojekt „ARTtogether“ statt. Dazu gehört neben einer Ausstellung eine Reihe von Kunsthandwerkstätten: eine Weberei, „Worte sprechen, Worte schreiben“, „Upcycling“, „Einen Abdruck hinterlassen“, „Vergängliche Kunst“. Daran nehmen junge Künstler aus der ganzen Welt teil, für welche die Kunst eine Quelle der Hoffnung und der künstlerischen Inspiration im sozialen Umfeld zu Hause ist. Künstlerisches Schaffen ermöglicht, über Worte hinauszugehen, wo diese sich als unzulänglich erweisen. Wir haben unsere Freunde aus Amerika gebeten, einen Namen für den Ort dieser Ausstellung zu finden: Sie haben „Wanagi Tacanku“ gewählt. Dies ist in der Sprache der Lakota-Indianer das Wort für „Milchstraße“.

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Die Künstler

Anmerkung: Im angegebenen Zeitraum sind die einzelnen Künstler in Taizé zu Gast, entweder eine Woche oder für einen längeren Zeitraum. Sofern kein Datum angegeben ist, wurden die Objekte nach Taizé geschickt.

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Afrika

1) Die Initiative „Ak Benn“ in Grand Yoff (Dakar), Senegal: „Ein Schritt ist ein Schritt nach vorne…“. „Li nga xam jangal ko ko“ bedeutet auf Wolof: „Zeig den anderen, was du selbst weißt!“ Mit Sophie-Marie; vom 28. Juni bis 6. September

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2) Upcycling mit Joakim aus Nairobi, Kenia; vom 21. Juli bis 6. September

3) Frauen vom Stamm der Berber, die in der algerischen Region Kabylei als Weberrinnen arbeiten.

4) Das Zentrum „Neema Crafts“ in Ruaha, Tansania. Menschen mit einer Behinderung durch eine kunsthandwerkliche Ausbildung ein neues Leben ermöglichen.

5) Das Projekt „Agaseke“: Korbflechterinnen in Ruanda


Asien

1) „Ankurkala – Hoffnung säen“: Hilfe für Menschen am Rande der Gesellschaft – vor allem Frauen und Kinder – durch Wiedereingliederung und Übertragung von Verantwortung. Mit Annie, Akhtari, Madhuri, Ostbengalen; vom 20. Juli bis 19. August

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2) Teppichweben und Aquarellmalen mit Mund und Füßen. Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung; gleiche Rechte für alle, unabhängig von Religionszugehörigkeit, Herkunft und Geschlecht. Dies sind die Werte des Protibondhi Community Centres in Mymensingh, Bangladesch. Mit Shaftali und Bimol; vom 9. August bis 6. September

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3) Krama-Weber: Arrupe-Zentrum in Battambang, Kambodscha. Einrichtung für Kinder mit einer Behinderung, die dort in ihrer Ausbildung unterstützt werden.

4) Wiederaufbau nach einem Tsunami und einem Atomunfall: Caritas Yonekawa Base in Fukushima, Japan. Mit Michio Chiba, Chiba-San; vom 5. bis 11. Juli

5) Malen im Gefängnis: Die evangelische Organisation „Lay“ und ihr Wiedereingliederungsprogramm für Strafgefangene, Hongkong

6) Korbflechter vom Stamm der Irian Jaya, Indonesien


Europa

1) Die Gemeinschaft „Glaube und Licht“ in Moskau, Russland: Eine Gemeinschaft geistig behinderter Menschen, deren Familien und Freunde, die sich regelmäßig in einem christlichen Geist treffen. Mit Olga, Michail, Tatiana, Anastasia, Anna, Elena, Nina, Natalia, Anna, Tatiana, Tatiana, Elena, Aleksandr, Dimitri, Lev, Jurai, Ariadne, Natalia, Aleksandra, Elena, Tatiana, Dimitri, Tatiana, Guennadi, Natalia, Olga, Irina, Ekaterina, Dimitri und Valentina; vom 21. Juni bis 6. Juli

2) Marionettentheater der Brüder Forman. Prag, Tschechien. Mit Matěj Forman; vom 14. bis 20. Juli

3) Poesie und Malerei: Lebensgemeinschaft behinderter Menschen in Paray le Monial, Frankreich. Mit der Gruppe „Papillons Blancs“

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4) „Grandhotel Cosmopolis“ – die Umsetzung einer Utopie: Eine Flüchtlingsunterkunft, Künstlerwerkstätten, offene Arbeitsplätze und ein Hotel – all dies unter einem Dach. Augsburg, Deutschland und Jerusalem. Mit Avec Roi Kfir, Peter Maltz und Vera Graz; vom 23. bis 30. August

5) Verband der Spinnereien in Burgund; mittwochs, vom 5. Juli bis 30. August

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6) „Habemus Corpus“: Ensemble für zeitgenössische Tänze. Mit Miquel G Font, Emmanuel Dobby und Olga Lladó; vom 19. bis 26. Juli

7) Künstler aus dem Volk der Sami: Die Künstlergruppe Sami Scolt vom Kulturzentrum Sida Sámi in Sevettijärvi, Lappland, Finnland

8) Magic Me „Wild Wild Women“: Künstlerwerkstatt für Frauen im Zentrum von London; vom 26. Juli bis 9. August

9) „The Circle Works“: Initiative zur Förderung von Freiwilligendiensten und sozialem Engagement im Zentrum von London

10) Kinder aus Luhansk und Donetsk in der Ukraine. Mit Masha, Anzhela, Oleg, Viktoriia, Katerina, Artur und Taisiya; vom 1. bis 25. Juni

11) Das Kaffee „Le Poverello“: Treffpunkt für die Ärmsten der Armen in Brüssel, Belgien

12) Korbflechter (Eichenholz): Coniston, Lake District, Cumbria, England.

13) Das Ensemble „Le Puits“ mit dem Clown Mary Viénot, Frankreich

14) Spielplatz aus upgecyceltem Material: Mit Lawrence Christian Stolk und Jorinde Van De Meeberg, Niederlande; vom 13. bis 18. Juli

15) Initiative „Empathiclown“, die im sozialen Bereich Kunstprojekte durchführt und Clowndarbietungen organisiert, für an Alzheimer Erkrankte, autistische Jugendliche, Patienten im Krankenhaus und Menschen, die auf der Straße leben. Belgien. Mit Denis Bernard; ab 22. August


Nordamerika

1) „Bad Art“: Kunst, Musik und Tanz. Amerikanische Indianer vom Stamm der Oglala Lakota aus Pine Ridge, Süddakota. Mit Micheal und Reed TwoBulls; vom 5. Juli bis 5. August

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2) Graffiti-Kunst „About this Life inc.“: Gemeinschaft stiften und auf soziale Probleme aufmerksam machen. Mit Aaron Pearcy und Sarah Johnson Levy; vom 11. bis 24. Juni

3) Verband der Spinnerinnen von Chicago

4) Pantomime in New York. Mit Tony Lopresti; vom 2. bis 11. August


Südamerika

1) Die Gemeinschaft von Trinidad Salvador im brasilianischen Bundesstaat Bahia. Gemeinschaft von Obdachlosen, die aus Abfall Kunstgegenstände herstellen.

2) „Fundação do Caminho“ in Alagoinhas, Brasilien. Eine Schule für jedermann (Blinde, Menschen mit Behinderungen) – anhand von Kunst und Musik Perspektiven eröffnen, um dadurch ein Abgleiten in die Gewalt zu verhindern.

3) Karfreitagsszenen: Huehuetenango, Guatemala

4) Textile Kunst aus Sackleinen und Gemälde aus Wolle. Mit Marisol und den Kleinen Schwestern Jesu, Chile


Ozeanien

1) Katholische Kirchengemeinde der Urbevölkerung (Catholic Ministry for Victoria): Bemalte Steine von Vicki Clark Mutthi Mutthi


Wer in diesem Sommer nach Taizé kommt, kann an den verschiedenen Aktivitäten dieses Projekts teilnehmen, wie zum Beispiel am Workshop „Weben“. Dazu bitte mitbringen:
- Einen Faden (Baumwolle, Wolle oder Naturfaser), um einen Stoff zu weben, der unsere Verschiedenartigkeit und gegenseitige Abhängigkeit zum Ausdruck bringt.
- Ein altes T-Shirt zum Upcycling als Matte: Abfall kann einen neuen Wert bekommen.


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Printed from: http://www.taize.fr/de_article19228.html - 10 December 2019
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