Istanbul

Taizé und das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel

Die ersten Kontakte zwischen der Communauté von Taizé und dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel begannen in den 1960er Jahren. Im Februar 1962 besuchte Frère Roger und ein weiterer Bruder Patriarch Athenagoras in Istanbul. Er traf den Patriarchen noch einmal bei der Jahrtausendfeier der Gründung des Berges Athos und kam 1970 ein zweites Mal nach Istanbul. In Frère Rogers Zimmer steht noch heute eine Ikone der Mutter Gottes, die der Patriarch ihm bei diesem letzten Treffen geschenkt hatte.

Frère Roger und Patriarch Athenagoras

An Weihnachten 2005, einige Monate nach Frère Rogers Tod, reiste Frère Alois mit zwei Brüdern der Communauté nach Istanbul, um den Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus I. zu besuchen. Der Patriarch empfing sie sehr herzlich und hörte aufmerksam den Berichten über Frère Roger und dessen Beziehung zu Patriarch Athenagoras zu. Er zeigte auch großes Interesse an den Jugendtreffen der Communauté von Taizé. Als Zeichen der Gemeinschaft schenkte ihm Frère Alois einen Schal, den Frère Roger oft getragen hatte.

Frère Alois und Patriarch Bartholomäus I.

2011 lud Patriarch Bartholomäus Frère Alois ein, mit einigen Brüdern der Communauté und 100 Jugendlichen nach Istanbul zu kommen.

Durch Frère Roger und die Brüder, die seine Vision teilten, wurde Taizé zu einem wahren Zentrum, zu einer Stätte der Begegnung. Taizé ist ein Ort der Vertiefung im Gebet, des Zuhörens und der Demut. Es ist ein Ort des Respekts für die Tradition und Anerkennung anderer, ihres Antlitzes und ihres Seins. Um das Abbild dessen zu lieben, der uns „ohne Grenzen“ liebte, sind diese Elemente von großer Bedeutung. Grußbotschaft von Patriarch Bartholomäus, fünf Jahre nach dem Tod Frère Rogers

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